Zsuzsanna Gahse

Gahse, Zsuzsanna
© Yvonne Böhler


Née à Budapest en 1946, Zsuzsanna Gahse a fui son pays avec sa famille en 1956 pour se réfugier à Vienne puis à Cassel, où elle a été scolarisée. Sa première œuvre littéraire, écrite en allemand, est publiée en 1983. Après avoir longtemps vécu à Stuttgart puis à Lucerne, Gahse vit à Müllheim (TG) depuis 1998.

www.zsuzsannagahse.ch

Bibliographie

  • JAN, JANKA, SARA und ich, Wien, Edition Korrespondenzen, 2015.
  • Die Erbschaft, Mit Zeichnungen von Anna Luchs, Wien, Edition Korrespondenzen, 2013.
  • Südsudelbuch, Wien, Edition Korrespondenzen, 2012.
  • Weiss. Prosa, Wien, Kyrene, 2012.
  • Das Nichts in Venedig, Alpnach, M. Wallimann, 2010.
  • Donauwürfel, Wien, Edition Korrespondenzen, 2010.
  • Klotzkopf. Hausgemachte Fiktionen, mit Christian Steinbacher, Ottensheim/Donau, Edition Thanhäuser, 2009.
  • Erzählinseln. Reden für Dresden 2008, mit einem Nachw. von Walter Schmitz, Dresden, Thelem, 2008.
  • Oh, roman, Wien, Edition Korrespondenzen, 2007.
  • Logbuch / Livre de bord, traduction de Patricia Zurcher, trad. de l’allemand par Patricia Zurcher, Lausanne, En bas / Limmat, 2007.
  • Instabile Texte. Zu zweit, Wien, Edition Korrespondenzen, 2005.
  • Durch und durch. Mühlheim / Thur in drei Kapiteln, Wien, Edition Korrespondenzen, 2004.
  • Blicken. Ein Projekt von Niklaus Lenherr. Texte von Klaus Merz und Zsuzsanna Gahse, avec Zsuzsanna Gahse, Alpnach, Martin Wallimann, 2004.
  • Calgary, Klagenfurt, Keicher, 2000.
  • Kaktus haben, Foliendrucke Christoph Rütimann, Alpnach, M. Wallimann, 2000.
  • Nichts ist wie oder. Rosa kehrt nicht zurück, Hamburg, Europäische Verlagsanstalt, 1999.
  • Wie geht es dem Text?. Bamberger Vorlesungen, Hamburg, Europäische Verlagsanstalt, 1997.
  • Kellnerroman, Hamburg, Europäische Verlagsanstalt, 1996.
  • Passepartout. 14 Texte, Klagenfurt, Wieser, 1994.
  • Sandor Petöfi. Essay, Hamburg, Europäische Verlagsanstalt, 1993.
  • Übersetzt. Eine Entzweiung, Berlin, LCB, 1993.
  • Essig und Öl, Hamburg, Europäische Verlagsanstalt, 1992.
  • Hundertundein Stilleben. Prosa, Klagenfurt, Wieser, 1991.
  • Nachtarbeit. Prosa, Warmbronn, Keicher, 1991.
  • Einfach eben Edenkoben. Drei Sätze sind eine Sonate. Passagen, Klagenfurt, Wieser, 1990.
  • Stadt. Land. Fluss. Geschichten, München, List, 1988.
  • Liedrige Stücke, Warmbronn, Keicher, 1987 (Warmbronn, Keicher, 2010).
  • Abendgesellschaft. Prosatexte, München, Piper, 1986.
  • Berganza. Erzählung, München, List, 1984.
  • Zero. Prosatexte, München, List, 1983.
JAN, JANKA, SARA und ich (Edition Korrespondenzen, 2015)
JAN, JANKA, SARA und ich (Edition Korrespondenzen, 2015)

GRAD • MAX

Das Wo ist wichtig, insofern ist das Wort irgendwo ein tristes Wort. Hier stehe ich, mit etwas Westsonne an der Stirn, und an dieser Stelle, wo mir die Sonne ins Gesicht scheint, werde ich einen Meilenstein anbringen, um den Ort einfacher wiederzufinden.

ANSTATT • JAN

Die Erfindung des Urbanen. Seit gestern brüte ich über die Möglichkeit einer denkbar kleinen Stadt, über die kleinstmögliche Stadt und zeichne auf einem Blatt herum, als könnte ausgerechnet ich eine Lösung finden, aber um Lösungen geht es nicht.

BANG • JANKA

Mir macht es nichts aus, wie Büren wächst und wächst. Nachmittags, wenn ich mit dem Auto von Konstanz nach Hause fahre, sehe ich die Ortsilhouette, und zwar schaue ich mich nicht bei jeder einzelnen Fahrt um, aber hin und wieder sehe ich den wachsenden Umriss, und der gefällt mir. Ich glaube nicht, dass es viele Leute gibt, die das Zubauen der Hügel und der übrigen Landschaften gut finden, genau genommen ist das Zupflastern ein Horror, ein herrlicher Untergang der Erde. Aber ich liebe das Städtische.

PARKLAND • MAX

Mir sind Landschaften völlig gleichgültig.

Zsuzsanna Gahse, JAN, JANKA, SARA und ich (Edition Korrespondenzen, 2015)