Gabrielle Alioth

Alioth, Gabrielle
© Silvia Wiegers

Gabrielle Alioth, geboren 1955 in Basel, war als Konjunkturforscherin und Übersetzerin tätig, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. Sie hat Romane, Kurzgeschichten, Essays sowie mehrere Reisebücher und Theaterstücke verfasst. Daneben ist sie journalistisch tätig und unterrichtet an der Hochschule Luzern. Seit 1984 lebt Gabrielle Alioth in Irland.

www.gabriellealioth.com

Bibliographie

  • Die entwendete Handschrift. Roman, Basel, Lenos, 2016.
  • Die griechische Kaiserin. Roman, Zürich, Nagel & Kimche, 2011.
  • Die Braut aus Byzanz. Roman, Zürich, Nagel & Kimche, 2008.
  • Der prüfende Blick. Roman über Angelica Kauffmann, Zürich, Nagel & Kimche, 2007.
  • Die Erfindung von Liebe und Tod. Roman, Zürich, Nagel & Kimche, 2003.
  • Die stumme Reiterin. Roman, Zürich, Nagel & Kimche, 1998.
  • Die Arche der Frauen. Roman, Zürich, Nagel & Kimche, 1996.
  • Wie ein kostbarer Stein. Roman, Zürich, Nagel & Kimche, 1994.
  • Der Narr. Roman, Zürich, Nagel & Kimche, 1990.
Die entwendete Handschrift
Die entwendete Handschrift

Im Konstanzer Inselhotel wird der angesehene Mittelalterhistoriker Richard Merak tot aufgefunden. Er hätte den Hauptvortrag am Kongress zum 600-jährigen Jubiläum des Konzils von Konstanz halten sollen. Seine Beerdigung bringt Laura nach fünf Jahren in ihre Heimatstadt Basel zurück und zwingt sie, sich noch einmal mit ihrem früheren Leben als Meraks Ehefrau und dem selbstbezogenen Basler Patriziat auseinanderzusetzen. Dabei stösst sie auf Widersprüche zwischen der wissenschaftlichen Arbeit ihres Mannes und den Erkenntnissen seines erfolglosen Rivalen Hans Peterson, der einige Monate zuvor im Rhein ertrunken ist.

Laura beginnt den Gründen für die unterschiedlichen Einschätzungen nachzuspüren und kommt bald zum Schluss, dass zwischen dem Dissens und dem Tod der beiden Historiker eine Verbindung bestehen muss. Sie verfängt sich in einem Netz von Heimlichkeiten und wird selbst zur Verdächtigen.

(Buchpräsentation Lenos Verlag)